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Foto
Tran antica |
Die Transumanza,
das ist die antike Wanderung der Schafherden, die von den Höhen der
Abruzzen und des Molise herabstiegen und in die mythischen Ebenen des Tavoliere delle Puglie
herabstiegen und über ein dichtes Netz von Naturpfaden wanderten: die Tratturi. Die wichtigsten waren die “regi”, wahre königliche
“Autobahnen”, auf denen man auch Wegzoll zahlen musste. In der
Nähe der entstanden viele romanische Kirchen. In den Abruzzen zählt
dazu die Kathedrale Santa Maria di Collemaggio, die
auf dem “Tratturo Magno”
liegt, der L’Aquila mit Pescara verband. Oft
waren diese Kirchebauten flankiert von Bauten, die von den Schäfern als
Unterkünfte genutzt wurden, so zum Beispiel bei der Kirche S.Maria in Centurelli. |
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Foto
franco macino |
Auch heute erahnt man
noch Spuren der antiken Tratturi, die die Abruzzen
mit Apulien verbanden und auf denen die Herden zu bestimmten Jahreszeiten auf
andere Weiden zogen. Die Tratturi nahmen somit eine
wichtige Rolle ein und wurden zu einem Bestandteil der Landschaft, in dem die
Schafherden zu Fressen fanden. Entlang der Pfade fanden die Schäfer mit
ihren Herden Unterschlüpfe, in denen sie die kälteren Nächte
verbringen konnten, umgeben von grob eingezäunten, grünen Weiden. Die
Haupt-Tratturi begannen in L’Aquila,
Celano und Pescasseroli. |
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Fot
il pastore |
Um nach Apulien zu gelangen, brauchte man damals 15 bis 20 Tage. Man
wanderte den ganzen Tag hindurch und abends machte man in einem Unterschlupf
halt. Am nächsten Morgen ging es dann weiter. Entlang der Pfade findet
man oft kleine Tratturi-Kirchen, die nicht nur
spirituellen Beistand, sondern auch sicheren Unterschlupf boten. |
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il gregge |
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gregge che parte |
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